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10. Juli 2011 / Pascal Tannich

Facebook, Google+, Twitter, … – Content, Content, Content

Twitter, Google+ und Facebook dienen vielen neben privater Kommunikation vor allem zur Selbstdarstellung und dem Verbreiten eigener Inhalte im Netz. Ein bisschen frustrierend ist es, wie mir seit Google+ wieder so richtig deutlich wird, wenn man auf mehreren Diensten den selben Personen folgt. Der gleiche Content auf Facebook, der gleiche Content auf Google+ und der gleiche Content auf Twitter. Nein, es ist der selbe – meist exakt, weil gleichzeitig auf verschiedene Plattformen gepostet. Crossposting oder Multiposting nennt sich dieses weitgehend automatisierte Verfahren.

Natürlich könnte man sagen: „Dann folg‘ ihnen doch einfach nicht auf allen Social-Media-Gefrickeln, such dir eines davon aus.“

Ich finde aber, das ist der falsche Ansatz. Denn die Dienste haben jeweils ihren eigenen Charme. Twitter mit seiner Zeichenbegrenzung zwingt zu prägnanter Kurzkommunikation. Das ist toll, immer wieder sogar wunderschön und poetisch.

Google+, so hoffe ich zumindest immer noch, wird mit der Integration der anderen Google-Dienste das ganze digitale Leben umkrempeln. Wahnsinn. Google+ ist der Traum für professionelles Kommunizieren auf sehr persönlicher Ebene.

Tja und Facebook ist halt meistens ein einigermaßen privates Netzwerk. Naja. Und Online-Trash. Auch schön.

Also, ihr lieben Content-Spreader da draußen: Nutzt die Dienste differenziert und zeigt uns, dass man jedem Dienst etwas besonderes abgewinnen kann und nicht überall den selben Inhalt immer wieder und wieder ausspucken muss.

Ich will kurze, geile Schnipsel auf Twitter und Hintergründe auf Google+. Facebook könnt ihr wegen mir auch gerne nach Google+ umziehen und dort eure privaten Geschichten erzählen.

Aber tut es! Jetzt!

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  1. Daniel / Jul 22 2011 23:45

    Viele haben aber auf Twitter und Facebook ganz UNTERSCHIEDLICHE Zielgruppen, die beide mit der GLEICHEN Information erreicht werden sollen. Daher ist nicht ihr Ziel, dass die Leute denen auf Twitter UND Facebook folgen, sondern eins von beidem. Gilt vielleicht nicht für alle, aber ich vermute mal für die meisten (großen Accounts, die reichweiteorientiert sind).

  2. Daniel / Jul 22 2011 20:09

    Ja, Dreifachcontent wirst du auch in Zukunft nicht loswerden, wenn du den Leuten überall folgst etc. Warum? Die Leute haben keine Zeit, sich überall individuelle Texte zu überlegen (oder sie nehmen sich keine… aber täten sie es, könnten sie weniger (UN)Sinniges von sich geben und das wollen sie auf keinen Fall, man könnte sie ja vergessen oder sie könnten abgehängt werden).

    Kurzum: Ich selbst bin bei den großen Drei aktuell nur auf Twitter aktiv. Reicht und klappt super. Wenn was wichtiges passiert, erreicht es uns… war es nicht so? Na dann aber bitte auch ohne Facebook, die große Spam-Schleuder, Zeitfresser/vernichter und (Daten- und Gedanken)stiptease-Plattform.

    Es gehören also immer zwei Seiten dazu. Die Leute werden sich dir sicher nicht anpassen (so schön es auch wäre). Wer jammert, muss selbst handeln 😉

    • Pascal / Jul 22 2011 20:22

      Sicher ist das anstrengend, sich überall etwas Passendes auszudenken. Ein Ansatz wäre doch aber die verschiedenen Kanäle zu kombinieren und überall sich ergänzende Teilinformationen zu veröffentlichen. Wenn du den Artikel auf Twitter anteaserst und auf Facebook was zur Entstehungsgeschichte oder der Recherche berichtest, sammelst du an beiden Orten Leser. Dabei hast du aber keinen doppelten Inhalt verschleudert und die Leser haben mehr davon. Automatisches Multiposting ist hingegen einfach nix.

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